Aktuelles


Gewinner des Keilerpokals ermittelt

Am 14.10. fand in Vorbereitung auf die bevorstehende Drückjagdsaison das 4. Schießen um den Keilerpokal des Hegerings "Golmer Mühlbach" statt. Im Focus stand dementsprechend das flüchtige Schießen mit Jagdwaffen auf den laufenden Keiler.

Mit 42 Punkten konnte Wdg. Robert Meier den prestigeträchtigen Wettkampf für sich entscheiden.

Aber auch in den anderen Disziplinen wie Trap, Skeet und stehender Bock wurde fleißig trainiert. Nach dem Pflichtprogramm folgte die Kür und so gab es bei Wurst und Bier die Möglichkeit für manch eine Jagdanekdote.

 



Hegering "Golmer-Mühlbach" wird Kreismeister

 

Die Mannschaft des Hegerings "Golmer Mühlbach" ist Kreismeister im jagdlichen Schießen 2018.

 

Bei herrlichem Wetter fand am 26.05.2018 auf dem Schießstand Fürstensee bei Neustrelitz das Schießen um die Meisterschaft des Kreises Mecklenburg-Strelitz statt.

 

Mit einem Allzeit-Rekord von insgesamt 1025 Punkten konnte unsere Mannschaft selbst den Seriensieger Burg Stargard (1002 Pkt.) hinter sich lassen. Den dritten Platz belegte der Hegering Pragsdorf mit 969 Punkten.

 

"Wenn man ab und an auf dem Schießstand trainiert, zahlt es sich halt irgendwann aus", freute sich der Kapitän Thomas Dochow.

Mit 312 Pkt. hat es für ihn zwar nicht ganz zum Kreismeister in der Einzelwertung gereicht, konnte aber einmal mehr seine überragenden Fähigkeiten unter Beweis stellen.

Mit den persönlichen Bestleistungen von Helmut Pächnatz (242 Pkt.) und Rainer Dulitz (231 Pkt.), der damit die bronzene Schießnadel errang, sowie einem weiteren Topergebnis von Thomas Kuplich (240 Pkt.), hat jedes einzelne Mannschaftsmitglied wesentlich zum Gesamterfolg beitragen.

 

Kreismeister in der Einzelwertung ist erneut der amtierende deutsche Meister Henning Gruß mit 337 Punkten geworden. Den zweiten Platz belegte Steffen Kühn mit 329 Punkten vor Burghard Lück mit 322 Punkten.

 

Allen Teilnehmern ein kräftiges Weidmannsheil!

 

 

 


ASP-Anträge Pürzelprämie

Die Anträge für die am 01. Dezember 2017 im Landtag beschlossene Aufwandsentschädigung für die Erlegung von Schwarzwild und für den Einsatz von Jagdgebrauchshunden bei revierübergreifenden Ansitzdrückjagden können unter den folgenden Links abgerufen werden.

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Antrag Pürzelprämie
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Aufwandsentschädigung Jagdhunde
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Pflicht zur Abgabe und Anzeige einer Wildfolgevereinbarung

Der § 31, Abs. 1 LjagdG MV lautet wie folgt:

„Die Jagdausübungsberechtigten benachbarter Jagdbezirke sind verpflichtet, innerhalb von drei Monaten nach der Entstehung neuer Jagdbezirke oder nach dem Wechsel eines Jagdausübungsberechtigten eine Wildfolgevereinbarung schriftlich abzuschließen und diese bei der Jagdbehörde anzuzeigen.“

Wer dieser Verpflichtung nicht nachkommt, begeht eine Ordnungswidrigkeit! Insofern ist die allgemeine Annahme, dass man nicht zwingend mit seinen Reviernachbarn eine Wildfolge vereinbaren muss, da sonst automatisch die gesetzliche Wildfolge in Kraft tritt, nicht richtig.
Ältere WFV bleiben davon unberührt, wenn bei einer Neuverpachtung keine neuen Jagdbezirke mit neuen Nachbarn entstanden sind und sie der UJB vorliegt.

Bei der Wildfolge können natürlich individuelle Regelungen getroffen werden. Der nachfolgende Link ist ein Muster vom Landesjagdverband MV.

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Wildfolgevereinbarung
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Aujeszkysche Krankheit bei Wildschweinen – Gefahr für Jagdhunde

Medieninformation des Landkreises Ludwigslust-Parchim; 2017-12-15

 

Fachdienst Veterinär- und Lebensmittelüberwachung rät Hundeführern und Jägern zur Einhaltung von Hygieneregeln

 

Im Landkreis Ludwigslust-Parchim ist kürzlich ein Jagdhund an den Folgen der Aujeszkysche Krankheit verendet. Der für Menschen ungefährliche Erreger dieser Krankheit wird von Wildschweinen übertragen. Der Fachdienst Veterinär- und Lebensmittelüberwachung des Landkreises appelliert in diesem Zusammenhang vorsorglich an Hundeführer bei Jagden und an Jäger, Hygieneregeln zu beachten.

 

Eine Reihe von Krankheitserregern am Tier haben die Eigenschaft auch den Menschen oder andere Haustiere erkranken zu lassen.  Beim Wildtier obliegt es in erster Linie dem Jäger, die Gesundheit des Wildtieres vor dem Erlegen und nach dem Aufbruch einzuschätzen. Einige Erkrankungen verlaufen jedoch unauffällig und sind am Wildtier kaum erkennbar, gerade für diese Fälle ist die Einhaltung von Hygieneregeln unabdingbar.

 

Dieser Sachverhalt gilt mitunter für die Aujeszkysche Krankheit beim Wildschwein. Diese Tiere erkranken häufig ohne äußerliche Erscheinungen, tragen aber den Erreger, ein Virus, in sich. Das Virus der Aujeszkysche Krankheit ist für den Menschen absolut ungefährlich, kann aber andere Haustiere befallen. In diesem Falle verläuft die Krankheit immer tödlich. Besonders gefährdet sind Fleischfresser, wenn sie zum Beispiel Fleisch, Blut oder Teile von Innereien von Wildschweinen bei oder nach der Jagd aufnehmen. Ein markantes Symptom ist extremer Juckreiz, der 2 bis 9 Tage nach Aufnahme von rohen Teilen von Schwarzwild. Wesensveränderungen, Verweigerung der Nahrungsaufnahme, Schluckbeschwerden (Speicheln), Lähmungserscheinungen und vereinzelt Aggressivität oder angstvolles Verhalten sind begleitende Krankheitszeichen. Eine Übertragung des Virus ist bei Beachtung einiger Grundregeln sehr selten, aber wie kürzlich geschehen, leider nicht unmöglich.

 

Hundeführer bei Jagden sollten unbedingt darauf achten, Kontakte von Jagdhunden mit Wildschweinen auf das Notwendigste zu beschränken. Ganz wichtig ist:

 

  • Keinen rohen Aufbruch oder rohes Fleisch von Schwarzwild an Hunde verfüttern.
  • Hunde vom Streckenplatz bzw. Aufbrechen fernhalten.
  • Kein Beuteln der erlegten Stücke zulassen.

 

Was müssen darüber hinaus Schweinehalter, die selbst Jäger sind, beachten?

 

  • Nicht mit Jagdbekleidung in den Stall gehen.
  • Kein Schwarzwild auf dem Betriebsgelände oder unmittelbarer Nähe des Stalles aufbrechen.
  • Besondere Vorsicht beim Zerwirken und Entsorgen der nicht verwertbaren Reste.
  • Möglichst kein Schwarzwild anderer Jäger in die eigene Wildkammer aufnehmen.

 

Hundehalter, die den Verdacht oder den Ausbruch der Aujeszkyschen Krankheit an ihrem Haustier befürchten, sollten umgehend das für sie zuständige Veterinäramt verständigen.

 

Kontakt für Rückfragen:

 

Landkreis Ludwigslust-Parchim
Andreas Bonin
Pressesprecher

 

03871 722-9203

andreas.bonin@kreis-lup.de