Aktuelles


Filmtipp

"Tödliches Hobby oder Umweltschutz" lautet der Titel eines Kurzfilms aus der WDR Mediathek. Verfügbar bis zum 11.03.2021.

 

Gejagt wird seit Jahrtausenden - und mit wachsender Leidenschaft: Die Zahl der Freizeitjäger steigt ständig. Gleichzeitig wird der Protest gegen die Jagd immer schärfer.

 

Zum Film

https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/markt/video-jagd-toedliches-hobby-oder-umweltschutz-100.html


neue Verordnungen im Jagdrecht

Download
Neue Verordnungen im Jagdrecht
Änderung der Jagdzeitenverordnung und weitere Verordnungen vom 18.03.2020
2020-03-18 gez. ÄVO JagdzeitenVO.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1'016.4 KB

Die Mitglieder-Vollversammlung fällt aus

 

Liebe Weidgenossen

 

Das Coronavirus hat uns breitseitig erwischt. Die hieraus abgeleiteten notwendigen Verhaltensregeln haben den Vorstand zu der Entscheidung geführt die für den 3. April einberufene Mitgliedervollversammlung abzusagen. Wir haben auch beschlossen, sie nicht auf einen späteren Termin zu verschieben.

 

Hierzu sei angemerkt:

  • Wir haben gültige Abschußpläne die nicht beraten und beschlossen werden müssen.
  • In der Anlage seht ihr den Stand der Erfüllung Rotwild und Damwild.
  • Rechtzeitig zum Jagdaufgang werden wir ,wie gewohnt, die Abschußmöglichkeiten auf unserer Homepage veröffentlichen.

Ein besonderes Weidmannsheil übermittle ich den Erlegern der Rothirsche in der AK 4. Der Vorstand hatte von beiden Hirschen die Unterkiefer in das Thünen-Institut gesandt und um die Altersbestimmung nach der Zahnzementmethode gebeten. Beide Hirsche wurden eindeutig in die AK 4 eingeordnet.

Damit findet in diesem Jahr auch die Trophäenschau nicht statt. Wir holen diese im nächsten Jahr nach und bewerten und stellen dann im nächsten Jahr die Trophäen der Jagdjahre 2019/20 und 2020/21.

 

Unser Vorstandsmitglied für Wildbewirtschaftung, Wg Jörn Rehmann hat auf der letzten Vorstandssitzung aus persönlichen Gründen seinen Rücktritt zum Ende dieses Jagdjahr erklärt. Ich bedauere das außerordentlich. Wir haben beschlossen bis zur Vollversammlung 2021, zu der planmäßig die Wahl des Vorstand ansteht, die Aufgaben im Vorstand wahrzunehmen. Bei Fragen wendet euch an euren Planungsbezirksleiter oder auch direkt an den Vorsitzenden unserer HG.

 

Die Planungsbezirksleiter habe ich über den Stand der geplanten Änderungen der Jagdzeiten, soweit ich davon Kenntnis bekommen habe, zeitnah informiert.

Wir werden diese neuen Jagdzeiten , wenn sie uns bekannt werden, auf unserer Homepage veröffentlichen.

 

Hinweise:

  • Beitragsentrichtung bitte bei den Planungsbezirksleitern nicht vergessen
  • Wildnachweisung : Termin bei der UJB ist der 10.04.

Denkt daran eine Kopie für die HG an den Planungsbezirksleiter oder direkt an Jörn Rehmann zu geben. Das ist eine gesetzliche Pflicht.

 

Anlage Stand der Planerfüllung

 

Rotwild

Weiblich AK 0 1 Stück

 AK 1 5 Stück

 AK 2 2 Stück

 

Männlich AK 0 1 Stück

 AK 1 4 Stück

 AK 2 3 Stück

 AK 3 2 Stück (Unfall und Totfund)

 AK 4 2 Stück

 

 Damwild

 Weiblich AK 0 26 Stück

 AK 1 19 Stück

 AK 2 48 Stück

 Gesamt weiblich 93 Stück

 

Männlich AK 0 18 Stück

 AK 1 18 Stück

 AK 2 11 Stück

 AK 3 5 Stück

 AK 4 1 Stück

 Gesamt männlich 53 Stück

 Gesamt Damwild 146 Stück

 

Damit ist festzustellen das wir bei der Planerfüllung Rotwild bei 50% liegen. Das ist nicht zufriedenstellend.

Beim Damwild sind wir zahlenmäßig im Plan. Nichtakzeptabel ist das Verhältnis Alttiere, 48(Plan 39) zu Kälber , 44(Plan 63). Das müssen wir im folgenden Planjahr korrigieren.

Die erreichten Abschußergebnisse Rehwild und Schwarzwild werden wir nach Auswertung der Wildnachweisungen auf unserer Homepage zur Kenntnis geben.

 

Ich wünsche allen Gesundheit und kräftiges Weidmannsheil

 

 Klaus Spiegel

 


Jagdscheinerteilung unter Corona-Einschränkungen

Download
Jagdscheinerteilung unter Corona-Einschränkungen
Persönliches Erscheinen ist nicht mehr möglich.
Jagdscheinerteilung unter Corona-Einschr
Adobe Acrobat Dokument 38.8 KB
Download
Berücksichtigung des neuen Waffengesetzes
Beteiligung des Verfassungsschutzes
Jagdscheinerteilungen_2020_Erlass-Endfas
Adobe Acrobat Dokument 72.3 KB

Gewinner des Keilerpokals ermittelt

Am 14.10. fand in Vorbereitung auf die bevorstehende Drückjagdsaison das 4. Schießen um den Keilerpokal des Hegerings "Golmer Mühlbach" statt. Im Focus stand dementsprechend das flüchtige Schießen mit Jagdwaffen auf den laufenden Keiler.

Mit 42 Punkten konnte Wdg. Robert Meier den prestigeträchtigen Wettkampf für sich entscheiden.

Aber auch in den anderen Disziplinen wie Trap, Skeet und stehender Bock wurde fleißig trainiert. Nach dem Pflichtprogramm folgte die Kür und so gab es bei Wurst und Bier die Möglichkeit für manch eine Jagdanekdote.

 



Hegering "Golmer-Mühlbach" wird Kreismeister

 

Die Mannschaft des Hegerings "Golmer Mühlbach" ist Kreismeister im jagdlichen Schießen 2018.

 

Bei herrlichem Wetter fand am 26.05.2018 auf dem Schießstand Fürstensee bei Neustrelitz das Schießen um die Meisterschaft des Kreises Mecklenburg-Strelitz statt.

 

Mit einem Allzeit-Rekord von insgesamt 1025 Punkten konnte unsere Mannschaft selbst den Seriensieger Burg Stargard (1002 Pkt.) hinter sich lassen. Den dritten Platz belegte der Hegering Pragsdorf mit 969 Punkten.

 

"Wenn man ab und an auf dem Schießstand trainiert, zahlt es sich halt irgendwann aus", freute sich der Kapitän Thomas Dochow.

Mit 312 Pkt. hat es für ihn zwar nicht ganz zum Kreismeister in der Einzelwertung gereicht, konnte aber einmal mehr seine überragenden Fähigkeiten unter Beweis stellen.

Mit den persönlichen Bestleistungen von Helmut Pächnatz (242 Pkt.) und Rainer Dulitz (231 Pkt.), der damit die bronzene Schießnadel errang, sowie einem weiteren Topergebnis von Thomas Kuplich (240 Pkt.), hat jedes einzelne Mannschaftsmitglied wesentlich zum Gesamterfolg beitragen.

 

Kreismeister in der Einzelwertung ist erneut der amtierende deutsche Meister Henning Gruß mit 337 Punkten geworden. Den zweiten Platz belegte Steffen Kühn mit 329 Punkten vor Burghard Lück mit 322 Punkten.

 

Allen Teilnehmern ein kräftiges Weidmannsheil!

 

 

 


ASP-Anträge Pürzelprämie

Die Anträge für die am 01. Dezember 2017 im Landtag beschlossene Aufwandsentschädigung für die Erlegung von Schwarzwild und für den Einsatz von Jagdgebrauchshunden bei revierübergreifenden Ansitzdrückjagden können unter den folgenden Links abgerufen werden.

Download
Antrag Pürzelprämie
Antrag_Schwarzwild.pdf
Adobe Acrobat Dokument 102.7 KB
Download
Aufwandsentschädigung Jagdhunde
Antrag_Hunde.pdf
Adobe Acrobat Dokument 110.7 KB
Download
Verwaltungsvorschrift
Verwaltungsvorschrift.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.7 MB


Pflicht zur Abgabe und Anzeige einer Wildfolgevereinbarung

Der § 31, Abs. 1 LjagdG MV lautet wie folgt:

„Die Jagdausübungsberechtigten benachbarter Jagdbezirke sind verpflichtet, innerhalb von drei Monaten nach der Entstehung neuer Jagdbezirke oder nach dem Wechsel eines Jagdausübungsberechtigten eine Wildfolgevereinbarung schriftlich abzuschließen und diese bei der Jagdbehörde anzuzeigen.“

Wer dieser Verpflichtung nicht nachkommt, begeht eine Ordnungswidrigkeit! Insofern ist die allgemeine Annahme, dass man nicht zwingend mit seinen Reviernachbarn eine Wildfolge vereinbaren muss, da sonst automatisch die gesetzliche Wildfolge in Kraft tritt, nicht richtig.
Ältere WFV bleiben davon unberührt, wenn bei einer Neuverpachtung keine neuen Jagdbezirke mit neuen Nachbarn entstanden sind und sie der UJB vorliegt.

Bei der Wildfolge können natürlich individuelle Regelungen getroffen werden. Der nachfolgende Link ist ein Muster vom Landesjagdverband MV.

Download
Wildfolgevereinbarung
Wildfolgevereinbarung.pdf
Adobe Acrobat Dokument 10.0 KB


Aujeszkysche Krankheit bei Wildschweinen – Gefahr für Jagdhunde

Medieninformation des Landkreises Ludwigslust-Parchim; 2017-12-15

 

Fachdienst Veterinär- und Lebensmittelüberwachung rät Hundeführern und Jägern zur Einhaltung von Hygieneregeln

 

Im Landkreis Ludwigslust-Parchim ist kürzlich ein Jagdhund an den Folgen der Aujeszkysche Krankheit verendet. Der für Menschen ungefährliche Erreger dieser Krankheit wird von Wildschweinen übertragen. Der Fachdienst Veterinär- und Lebensmittelüberwachung des Landkreises appelliert in diesem Zusammenhang vorsorglich an Hundeführer bei Jagden und an Jäger, Hygieneregeln zu beachten.

 

Eine Reihe von Krankheitserregern am Tier haben die Eigenschaft auch den Menschen oder andere Haustiere erkranken zu lassen.  Beim Wildtier obliegt es in erster Linie dem Jäger, die Gesundheit des Wildtieres vor dem Erlegen und nach dem Aufbruch einzuschätzen. Einige Erkrankungen verlaufen jedoch unauffällig und sind am Wildtier kaum erkennbar, gerade für diese Fälle ist die Einhaltung von Hygieneregeln unabdingbar.

 

Dieser Sachverhalt gilt mitunter für die Aujeszkysche Krankheit beim Wildschwein. Diese Tiere erkranken häufig ohne äußerliche Erscheinungen, tragen aber den Erreger, ein Virus, in sich. Das Virus der Aujeszkysche Krankheit ist für den Menschen absolut ungefährlich, kann aber andere Haustiere befallen. In diesem Falle verläuft die Krankheit immer tödlich. Besonders gefährdet sind Fleischfresser, wenn sie zum Beispiel Fleisch, Blut oder Teile von Innereien von Wildschweinen bei oder nach der Jagd aufnehmen. Ein markantes Symptom ist extremer Juckreiz, der 2 bis 9 Tage nach Aufnahme von rohen Teilen von Schwarzwild. Wesensveränderungen, Verweigerung der Nahrungsaufnahme, Schluckbeschwerden (Speicheln), Lähmungserscheinungen und vereinzelt Aggressivität oder angstvolles Verhalten sind begleitende Krankheitszeichen. Eine Übertragung des Virus ist bei Beachtung einiger Grundregeln sehr selten, aber wie kürzlich geschehen, leider nicht unmöglich.

 

Hundeführer bei Jagden sollten unbedingt darauf achten, Kontakte von Jagdhunden mit Wildschweinen auf das Notwendigste zu beschränken. Ganz wichtig ist:

 

  • Keinen rohen Aufbruch oder rohes Fleisch von Schwarzwild an Hunde verfüttern.
  • Hunde vom Streckenplatz bzw. Aufbrechen fernhalten.
  • Kein Beuteln der erlegten Stücke zulassen.

 

Was müssen darüber hinaus Schweinehalter, die selbst Jäger sind, beachten?

 

  • Nicht mit Jagdbekleidung in den Stall gehen.
  • Kein Schwarzwild auf dem Betriebsgelände oder unmittelbarer Nähe des Stalles aufbrechen.
  • Besondere Vorsicht beim Zerwirken und Entsorgen der nicht verwertbaren Reste.
  • Möglichst kein Schwarzwild anderer Jäger in die eigene Wildkammer aufnehmen.

 

Hundehalter, die den Verdacht oder den Ausbruch der Aujeszkyschen Krankheit an ihrem Haustier befürchten, sollten umgehend das für sie zuständige Veterinäramt verständigen.

 

Kontakt für Rückfragen:

 

Landkreis Ludwigslust-Parchim
Andreas Bonin
Pressesprecher

 

03871 722-9203

andreas.bonin@kreis-lup.de